Postbank Studie
Vermietete Immobilien bei Privatanlegern hoch im Kurs
Das ist der höchste je seit 2004 gemessene Wert. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach hervor.
Bei der Einschätzung von vermietetem Immobilienbesitz als idealem Instrument der Altersvorsorge gibt es jedoch deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. So wird diese Art der Altervorsorge von Berufstätigen in Ostdeutschland mit 17 Prozent nur etwas mehr als halb so häufig genannt als von den Berufstätigen in den alten Bundesländern, wo der Wert 31 Prozent erreicht.
Die Postbank Studie zeigt ebenfalls die Unterschiede zwischen berufstätigen Männern und Frauen sowie Berufstätigen mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen auf: Berufstätige Männer schätzen demnach vermieteten Grundbesitz zur Altersvorsorge mit 31 Prozent Nennung deutlich häufiger als berufstätige Frauen mit 27 Prozent. Bei den Berufstätigen mit Abitur nennen Mieteinkünfte im Alter als ideale Vorsorge 36 Prozent der Befragten gegenüber 29 Prozent der Berufstätigen mit einfachem Schulabschluss.
Laut Postbank Chefvolkswirt Marco Bargel ist der Zeitpunkt für einen Erwerb von Immobilien in Deutschland aktuell günstig. Im Unterschied zu anderen Staaten gibt es hierzulande keine Immobilienpreisblase. Wohnimmobilien sind immer noch fast so günstig zu bekommen wie vor 10 Jahren. Angesichts sehr niedriger Fertigstellungszahlen, die nach Berechnungen der Postbank unter dem Bedarf liegen, gibt es in Deutschland auch kein Überangebot an Immobilien. Außerdem werden ein außergewöhnlich niedriges Zinsniveau und ein starker Konjunkturaufschwung in den kommenden Jahren für ein immobilien-freundliches Umfeld sorgen.
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